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Die weibliche Anatomie

Schon im Moment der Befruchtung der Eizelle durch eine Samenzelle entscheidet sich: Es wird ein Mädchen. Die werdende Mutter steuert dazu eines der beiden X-Chromosomen bei, das zweite trägt die Samenzelle des Vaters in die Eizelle hinein.

Bereits im Mutterleib werden die Geschlechtsorgane des weiblichen Körpers angelegt: Es entstehen Eierstöcke (Ovarien), Eileiter (Tuben), Gebärmutter (Uterus), Scheide (Vagina) und die Anlagen für die späteren Brüste.

Mit dem Beginn der Pubertät werden vermehrt weibliche Hormone gebildet. Sie fördern das Wachstum der Brüste, es entwickelt sich die Schambehaarung und der Körper insgesamt erlebt einen Wachstumsschub. Nach diesem Wachstumsschub stellt sich meist die erste Regelblutung ein.

Im Verlauf der folgenden Monate wird der Menstruationszyklus regelmäßiger, aus dem Mädchen ist eine Frau geworden. Jeden Monat wird ihr Körper nun erneut auf eine mögliche Schwangerschaft vorbereitet. Wie das geschieht und welche Vorgänge sich dabei abspielen, wird in den Kapiteln "Der Zyklus" und "Wie entsteht eine Schwangerschaft?" geschildert.

Die weiblichen Geschlechtsorgane liegen – bis auf die Brüste – gut geschützt im Körperinneren. Die nebenstehende Zeichnung soll Ihnen einen Eindruck von der Lage und dem Aussehen der Geschlechtsorgane vermitteln.

Verborgen im Körper: Die weiblichen Geschlechtsorgane

Die Zeichnung soll Ihnen einen Eindruck von der Lage und dem Aussehen der Geschlechtsorgane vermitteln.
Die weibliche Anatomie
Der Eileiter (Tube) ist etwa 12 cm lang und verbindet den Eierstock mit der Gebärmutter. Er ist nicht mit dem Eierstock verwachsen, sondern besitzt an seinem Ende eine Art Trichter, mit dem er die Eizelle auffangen kann. Die Gebärmutter (Uterus) ist 7 – 9 cm lang und ähnelt einer Birne. Die oberen zwei Drittel werden als Gebärmutterkörper (Corpus uteri) bezeichnet, das untere Drittel heißt Gebärmutterhals (Zervix). Als unterster Teil der Zervix ragt der Muttermund (Portio) in die Scheide (Vagina) hinein. Zu Beginn der Pubertät enthalten die pflaumengroßen Eierstöcke etwa 400.000 - 500.000 Eizellen. Rund 400 davon werden während der fortpflanzungsfähigen Jahre einer Frau heranreifen.



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