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Woran erkennt man die fruchtbaren Tage?

Grundwissen zur Verhütung

Die Antwort gleich vorab: Ohne weiteres überhaupt nicht. Aber selbst mit Erkennungshilfen (Temperaturverlauf, Beschaffenheit des Gebärmutterhals-Schleims) sind die fruchtbaren Tage nur ungefähr zu bestimmen.

Warum das so ist, soll im Folgenden erklärt werden. Damit es zu einer Schwangerschaft kommt, müssen befruchtungsfähige Samenzellen im Eileiter auf eine Eizelle treffen, die zur Befruchtung bereit ist. Ein wichtiger Termin in diesem Zusammenhang ist der Eisprung. Der lässt sich allerdings nicht ganz genau festlegen. In einem Musterzyklus von 28 Tagen – den übrigens nur ganz wenige Frauen wirklich haben – liegt der Eisprung zwischen dem 13. und dem 17. Zyklustag.

Samenzellen können 3 bis 5 Tage überleben, die Eizelle selbst lebt etwa 24 Stunden. Folglich liegen die fruchtbaren Tage in einem 28-Tage-Musterzyklus zwischen dem 8. Tag (13. Tag minus 5 Tage Überlebenszeit der Spermien) und dem 18. Tag (17. Tag plus einen Tag Überlebenszeit der Eizelle).

Doch Vorsicht! Das sind theoretische Überlegungen. In der Realität können Sie auch an anderen Tagen schwanger werden. Denn die wenigsten Frauen haben einen immer gleich langen Zyklus. Unregelmäßigkeiten sind eher die Regel: In einer Untersuchung von insgesamt 30.655 Zyklen hatten nur 30 % aller Frauen einen Rhythmus, der sich um weniger als 8 Tage verschob. Bei 70 % schwankte die Zykluslänge um mehr als 8 Tage, 11 % erlebten gelegentlich einen außergewöhnlich langen Zyklus.





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