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Wie entsteht eine Schwangerschaft?

Grundwissen zur Verhütung

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Nach dem Eisprung wird die Eizelle vom trichterförmigen Ende des Eileiters aufgefangen. In den darauf folgenden 12 bis 18 Stunden kann die Eizelle befruchtet werden. Der Eileiter ist mit Zellen ausgekleidet, auf deren Oberfläche feine Härchen sitzen. Diese Härchen bewegen sich in Richtung Gebärmutter. Getragen von den Härchen und ihren Bewegungen folgend, gleitet die Eizelle auf die Gebärmutter zu. Unterstützt wird ihr Transport auch durch die Muskulatur in der Wand des Eileiters.

Der Eileiter ist auch der Ort, an dem eine Befruchtung der Eizelle stattfinden kann. Treffen im Eileiter Samenzellen und Eizelle aufeinander, so muss es eine der unzähligen Samenzellen schaffen, in die Eizelle einzudringen und sie zu befruchten. Danach setzt die befruchtete Eizelle ihren Weg fort, teilt sich – nach etwa 5 Tagen sind auf diese Weise aus einer Zelle bereits 100 entstanden – und erreicht schließlich als so genanntes Keimbläschen nach 4 bis 7 Tagen ihr Ziel, die Gebärmutter.

Trifft das Keimbläschen in der Gebärmutter auf eine entsprechend vorbereitete Schleimhaut, so kann es sich einnisten. Dieser Vorgang nimmt etwa 3 bis 4 Tage in Anspruch. Im Verlauf dieser Einnistung wird der Kontakt zu den mütterlichen Blutgefäßen hergestellt, um für die weitere Schwangerschaft die Versorgung mit Nährstoffen zu sichern. Das mit dem Beginn der Schwangerschaft freigesetzte Schwangerschaftshormon (HCG=Humanes Choriongonadotropin) sorgt dafür, dass der Gelbkörper weiterhin Progesteron produziert und dadurch die Gebärmutterschleimhaut versorgt wird. Als Folge davon bleibt die Monatsblutung aus.

Erreicht ein Keimbläschen zu spät die Gebärmutter, kann es sein, dass die Schleimhaut keine Einnistung mehr zulässt. Ohne Anschluss an das mütterliche Gefäßsystem kann das Keimbläschen jedoch nicht überleben. Es wird mit der Monatsblutung abgestoßen.





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