Der weibliche Zyklus

Grundwissen zur Verhütung

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Nur ein Zeitpunkt im Zyklus lässt sich leicht bestimmen: sein Anfang. Er wird durch das einzige äußerlich wahrnehmbare Zeichen definiert, dem Auftreten der Monatsblutung.

Im Verlauf jedes Zyklus wird unter dem Einfluss von weiblichen Hormonen (den Östrogenen) die oberste Schicht der Gebärmutterschleimhaut aufgebaut, damit eine befruchtete Eizelle sich einnisten kann.

Wenn die Befruchtung der Eizelle ausbleibt oder aus anderen Gründen eine Einnistung der Eizelle nicht stattgefunden hat, wird die oberste Schicht der Gebärmutterschleimhaut abgestoßen. Ein neuer Zyklus beginnt. Im Durchschnitt dauert die Monatsblutung 3 bis 5 Tage. In dieser Zeit verliert eine Frau etwa 80 ml Blut (zum Vergleich: ein kleines Wasserglas fasst etwa 100 ml).

Mit dem Beginn des Zyklus wird die Hirnanhangdrüse aktiv: Auf das Kommando des Zwischenhirns hin schüttet sie ein Hormon aus, das im Eierstock mehrere Vorläufer von Eizellen, so genannte Follikel, heranreifen lässt. Daher wird dieses Hormon auch follikelstimulierendes Hormon, kurz FSH, genannt. Pro Zyklus reift aus mehreren Follikeln im Allgemeinen nur einer zu einer Eizelle aus.

Darüber hinaus sorgt FSH dafür, dass Östrogene produziert werden. Damit es zum Eisprung kommt, ist allerdings noch ein weiteres Hormon notwendig. Es wird wie FSH von der Hirnanhangdrüse produziert und als luteinisierendes Hormon, kurz LH, bezeichnet. Die Konzentration von FSH und LH im Blut ist kurz vor dem Eisprung besonders hoch.

Der Eisprung findet ungefähr zwischen dem 16. und dem 12. Tag vor der nächsten Monatsblutung statt. Das reife Ei verlässt den Eierstock, es "springt" und wird vom Eileiter aufgefangen. Nachdem die Eizelle den Follikel verlassen hat, wird dieser zum so genannten "Gelbkörper" (Corpus luteum). Er produziert nun das Gelbkörperhormon (Progesteron), das die Gebärmutter auf eine Schwangerschaft vorbereitet. Wird die Eizelle nicht befruchtet, stellt zum Ende des Zyklus auch der Gelbkörper seine Funktion ein.

Die Länge des Zyklus kann sehr unterschiedlich sein. Eine Untersuchung an knapp 1.000 Frauen ergab für 85 % der Zyklen eine Länge von 25 bis 35 Tagen. Bei 70 % der Frauen variierte dabei die Länge der Zyklen um mehr als 8 Tage. Eine gewisse Unregelmäßigkeit gilt daher als normal.





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