Verhütung mit der Pille als Monopräparat
Die Minipille enthält nur ein
Gestagen. Ihre Hauptwirkung besteht darin, dass sie den Schleim im Gebärmutterhals verfestigt und die Gebärmutterschleimhaut so verändert, dass sich kein Ei einnisten kann. Möglicherweise stört
sie zusätzlich die Eireifung und den Eisprung.
Vorteil:
Recht sicheres Verhütungsmittel (Pearl-Index 0,14 - 3) mit niedrigem Hormongehalt, das auch bei Frauen mit Risikofaktoren im
Bereich von Herz und Kreislauf und bei Stillenden angewendet werden kann.
Nachteil:
Die Minipille muss jeden Tag zur selben Uhrzeit eingenommen werden, da eine Verzögerung um mehr als 3 Stunden bei den meisten Präparaten die Wirkung gefährdet. Sehr häufig treten Blutungsunregelmäßigkeiten auf.
Inzwischen ist eine Minipille auf dem Markt, die genauso effizient wie Kombipräparate den Eisprung hemmt und bei der eine verspätete Tabletteneinnahme von bis zu 12 Stunden möglich ist.
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