So halten Sie in den Wechseljahren Ihr Gewicht

Zugegeben: Der Kampf gegen überflüssige Pfunde wird härter. Das liegt allerdings nicht primär an den Wechseljahren, sondern am zunehmenden Alter. Dieses bringt es für Frauen und Männer mit sich, dass der Stoffwechsel sich verlangsamt. Der Kalorienbedarf sinkt langfristig, zumal häufig auch das Maß körperlicher Bewegung zurückgeht.

Damit ist auch schon abzusehen, wie Sie Abhilfe schaffen können. Regelmäßige Bewegung, möglichst sogar ein leichtes Sportprogramm, sorgt dafür, dass Ihr Körper aufgenommene Kalorien auch verbrennt, statt sie in Fett-Depots umzuwandeln. Daran hat nicht nur die Bewegung Anteil, sondern auch das Muskelgewebe selbst: Es hat einen erhöhten Energiebedarf. Wer mehr Muskeln hat, verbraucht also schon dadurch mehr Kalorien als ein gleich schwerer Mensch mit höherem Fettanteil.

Es hilft auch, Ihre Ernährung zu überdenken: Essen Sie bestimmte Portionsgrößen eher aus Gewohnheit oder weil Sie wirklich so viel Hunger haben? Lässt sich vielleicht hier und da an Kalorienreichem sparen, ohne dass Sie Ihre Koch- und Essgewohnheiten zu sehr ändern müssen? Falls Sie zu den Menschen gehören, die sich bei Frust und schlechter Laune auch mal mit Essen trösten, ist es besonders wichtig, jetzt andere Wege zu suchen, die Stimmung zu heben. Sonst sammelt sich angesichts der durchaus üblichen Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren leicht Kummerspeck an.

Diskutiert wird allerdings auch, ob ein paar Pfund mehr nicht ein natürlicher Ausgleich sind, den Östrogenspiegel auf wohltuendem Niveau zu halten. Denn Fettgewebe produziert Östrogene. Die durchaus verbreitete Gewichtszunahme im Umfeld der Wechseljahre könnte also einen guten Grund haben. Dennoch sollte sich das Gewicht im Rahmen halten, denn Übergewicht belastet die Gelenke und fördert eine Reihe von Erkrankungen.

Langfristig ändert sich die Figur übrigens auch bei schlanken Frauen, da der Abfall des Östrogens die Fettverteilung im Körper beeinflusst: Mit den Jahren verschwindet die Taille, Bauch und Brust verlieren an Festigkeit. Doch das lässt sich mit gut gewählter Garderobe gekonnt ausgleichen.

Testen Sie Ihren Body-Mass-Index

Seit einigen Jahren wird das Körpergewicht immer häufiger nach dem sogenannten Body-Mass-Index (kurz BMI) bewertet.

Diesen kann man nach folgender Formel berechnen:

BMI-Formel

Von Übergewicht spricht man, wenn der Body-Mass-Index über dem Wert von 25 liegt.

Körpergewicht 
(in kg) 
 BMI
Körpergröße 
(in cm) 



















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